Michael Rudolph

CEO

JRC Studie zum DPP-Inhalt für Eisen- und Stahlprodukte

Noch in diesem Jahr (2026) sollen digitale Produktpässe (DPPs) für Eisen- und Stahlprodukte verpflichtend werden. Deshalb hat das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission nun eine Studie veröffentlicht, in der mögliche Inhalte für diese DPPs vorgeschlagen werden.

Basierend auf der Studie bieten wir eine fertige Passvorlage, mit der Sie auf unserer Plattform direkt DPPs für Eisen- und Stahlprodukte erstellen können. Kontaktieren Sie uns einfach und vereinbaren einen kostenlosen Demotermin.

Dabei trennen die Autor*innen zwischen verpflichtenden und freiwilligen Inhalten, welche im folgenden Abschnitt kurz beschrieben werden.

Verpflichtende Inhalte

Produktidentifikation und -klassifizierung

Der Abschnitt Produktidentifikation und -klassifizierung im Digitalen Produktpass (DPP) für Stahlprodukte enthält Daten wie Schmelznummern, einzigartige Produktkennungen GTIN, TARIC- und HS/CN-Codes sowie Bestellnummern, die eine eindeutige Identifizierung und Rückverfolgbarkeit ermöglichen. Zusätzlich umfasst er Klassifizierungsdaten wie Stahlsorten (EN 10020), Bezeichnungen (EN 10027-2) und Technologierouten, um die Produkte nach Branchenstandards zu kategorisieren.

Herstelleridentifikation and Herkunft

Die Herstelleridentifikation im Digitalen Produktpass (DPP) umfasst Daten wie eindeutige Kennungen (UFI, UOI, EORI/GLN/DUNS/LEI) sowie Namen, Adressen und Kontaktdaten von Herstellern, Importeuren und anderen Verantwortlichen, um die Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette zu gewährleisten und regulatorische Kontrollen zu unterstützen.

Materialkonformität und bedenkliche Stoffe (SoC)

Der Abschnitt Materialkonformität und bedenkliche Stoffe (SoC) fordert die Offenlegung besorgniserregender Stoffe (z. B. Schwermetalle) basierend auf MTCs und ECHA-Datenbanken, wobei Konzentrationen und regulatorische Vorgaben (z. B. REACH) erfüllt werden müssen. Zudem sollen Informationen für das Recycling, die Demontage, Entsorgung und die Sicherheit bereitgestellt werden.

Umweltauswirkungen und Kreislauffähigkeit

Zu guter Letzt soll der CO₂-Fußabdruck des Produkt zusammen mit dem Anteil an Recyclaten angegeben werden.

Freiwillige Inhalte

Im Fokus stehen Daten aus Mill Test Certificates (MTCs), deren Digitalisierung im DPP eine harmonisierte und interoperable Austauschform schafft, ohne neue Berichtspflichten einzuführen. Mechanische Eigenschaften werden als freiwillige oder bedingte Felder vorgeschlagen, um die Digitalisierung zu erleichtern. Zudem können Compliance-Dokumente (z. B. CBAM-Berichte, CPR-DoP, REACH) integriert werden, um Interoperabilität zwischen Regularien zu fördern und Dopplungen zu vermeiden.

Nächste Schritte

Basierend auf der Studie bieten wir eine fertige Passvorlage, mit der Sie auf unserer Plattform direkt DPPs für Eisen- und Stahlprodukte erstellen können. Kontaktieren Sie uns einfach und vereinbaren einen kostenlosen Demotermin.

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